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Grollen von gestern

LUFTHANSA Erst verlor Kapitän Spohr den Kampf um Niki. Jetzt fliegt sie doch für ihn.

Das Pu­bli­kum kennt den ge­bür­ti­gen Wie­ner Niki Lau­da (68) schon län­ger als gro­ßen Grant­ler. Ob Re­gel­än­de­run­gen bei der For­mel 1 oder die gro­ße Po­li­tik: Es gibt vie­le The­men, die den Ex-Renn­fah­rer in Wal­lung brin­gen.

Beim Stich­wort Luft­han­sa lief er da zu­letzt zu Höchst­form auf. Ein „ab­ge­kar­te­tes Spiel“ sei das, wet­ter­te Lau­da über den Ver­such der Luft­han­sa, die von ihm ge­grün­de­te Flug­li­nie Niki zu über­neh­men, die nach der Plei­te von Air Ber­lin hei­mat­los ge­wor­den war. Wett­be­wer­ber hät­ten da kei­ne Chan­ce, groll­te er, es droh­ten teu­re Mo­no­po­le. Und über­haupt: „Die Gier is a Hund.“

Frag­lich, ob der Mann mit der ro­ten Müt­ze sei­ne Ti­ra­den wie­der­ho­len wür­de. Denn ers­tens kam es ganz an­ders, als von ihm vor­aus­ge­sagt: Die Luft­han­sa durf­te aus Kar­tell­grün­den nicht zu­lan­gen; so wur­de Lau­da wie­der Ei­gen­tü­mer der Niki. Und zwei­tens macht der Öster­rei­cher jetzt fröh­lich Ge­schäf­te mit den ver­meint­lich bö­sen Deut­schen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.