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Finale in New York

AUFSICHTSRÄTE Karl-Ludwig Kley sammelte zu viele Mandate – eine Provokation für Investoren.

FRI­SCHER GEIST Mul­ti­auf­sichts­rat Karl-Lud­wig Kley

Es wirk­te wie Rou­ti­ne, als Karl-Lud­wig Kley (66), Chef­kon­trol­leur von Eon und Luft­han­sa, zu­letzt sei­nen In­ves­to­ren­be­su­chen nach­ging. Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de be­deu­ten­der Un­ter­neh­men tref­fen sich öf­ter mit gro­ßen Ein­zel­ak­tio­nä­ren, das ge­hört zum Job.

Doch die­ses Mal gab es ei­nen ent­schei­den­den Un­ter­schied. In den Wo­chen und Mo­na­ten um die Jah­res­wen­de ging es für Kley we­ni­ger um Wer­bung für sei­ne Fir­men, er warb vor al­lem für sich. Er woll­te wei­ter sei­nen zahl­rei­chen Ge­schäf­ten nach­ge­hen, und sei es ge­gen die Re­geln.

Denn Kley, bis vor zwei Jah­ren Vor­stands­chef des Darm­städ­ter Phar­ma­kon­zerns Merck, hat sei­ne zwei­te Kar­rie­re als Auf­sichts­rat schlicht zu ful­mi­nant ge­star­tet. Bei BMW lei­tet er den wich­ti­gen Prü­fungs­aus­schuss, beim US-Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­rie­sen Ve­ri­zon ver­stärkt er den Board. Und dann noch die bei­den Vor­sit­ze bei Eon und Luft­han­sa!

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.