NAMEN UND NACHRICHTEN

Kontroll­verlust

INNOGY Die Kostennöte sind größer als gedacht.

In der an Hu­sa­ren­strei­chen ra­ren ak­tu­el­len In­no­gy-His­to­rie – der Kurs liegt da­nie­der, Chef Pe­ter Te­ri­um (54) muss­te ge­hen –, sind es klei­ne Mel­dun­gen, die die Mann­schaft bei Lau­ne hal­ten sol­len. Oder auch die Fi­sche. Schön etwa, dass In­no­gy am Was­ser­kraft­werk im west­fä­li­schen Wit­ten den Bau ei­ner Fisch­trep­pe be­gon­nen hat (In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men: zwei Mil­lio­nen Euro). Es geht vor­an – mit dem Tier­wohl.

Das kann man von der wirt­schaft­li­chen Fun­da­men­tal­la­ge In­no­gys nicht be­haup­ten. Die Kos­ten- und Er­trags­pro­ble­me der RWE-Toch­ter schei­nen noch gra­vie­ren­der als zum Zeit­punkt von Te­ri­ums Ab­gang be­kannt. Schwe­re Zei­ten für den kom­mis­sa­ri­schen Strom­re­gen­ten, Per­so­nal­vor­stand Uwe Tig­ges (57). Ers­te Kal­ku­la­tio­nen von Con­trol­lern ka­men auf furcht­ein­flö­ßen­de 1,5 bis 2 Mil­li­ar­den Euro, die in den nächs­ten fünf Jah­ren beim Vor­steu­er­ge­winn feh­len, mit­hin eine Plan­ab­wei­chung um bis zu 400 Mil­lio­nen per an­num.

Wo­mög­lich, be­rich­ten Kon­zern­in­si­der, dro­hen au­ßer­dem noch zu­sätz­li­che Ab­schrei­bun­gen, weil neue, in­no­va­ti­ve Un­ter­neh­men zu teu­er ein­ge­kauft wur­den, wie der So­lar- und Bat­te­rie­spe­zia­list Be­lectric.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.