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Absturz­gefahr

REVELL Der angeschlagene Modellbauer braucht neue Eigner.

BE­WEG­TE HIS­TO­RIE Re­vell soll in neue Hän­de

Stefan Krings (49) hat­te sich sei­nen Job ganz an­ders vor­ge­stellt, ir­gend­wie spie­le­ri­scher. Der Re­vell-Chef trat An­fang 2016 an, um den Markt­füh­rer für Plas­tik­mo­dell­bau­sät­ze (Markt­an­teil 70 Pro­zent) in Ruhe um­zu­bau­en. Statt­des­sen muss sich der frü­he­re Nin­ten­do-Mann nun als Kri­sen­ma­na­ger be­wei­sen.

Der US-Mut­ter­kon­zern Hob­bi­co ist plei­te und Krings be­müht, Re­vell aus dem Sog her­aus­zu­hal­ten. Die Fir­ma habe mit 45 Mil­lio­nen Euro Um­satz im Vor­jahr ihre Zie­le er­reicht, be­teu­ert er. Die sin­ken­de Nach­fra­ge nach Bau­sät­zen sei durch den Ein­stieg bei fern­ge­steu­er­ten Fahr­zeu­gen kom­pen­siert wor­den. Die bräch­ten in­zwi­schen die Hälf­te der Er­lö­se ein.

Das ist nicht falsch, aber nur die hal­be Wahr­heit. Recht­lich ist Re­vell tat­säch­lich nicht von der In­sol­venz be­trof­fen, de fac­to schon. Hob­bi­co will die Toch­ter zu Geld ma­chen und hat die M&A-Be­ra­tung Lin­coln mit der Käu­fer­su­che be­auf­tragt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.