NAMEN UND NACHRICHTEN

Honig im Topf

HSH NORDBANK Vorstandschef Stefan Ermisch hat Käufer gefunden – und eine schöne Aufgabe für sich.

KLA­RE AN­SA­GE Ste­fan Er­misch braucht bei der HSH Nord­bank bald we­ni­ger Mit­ar­bei­ter

Die Lis­te der seit Aus­bruch der Fi­nanz­kri­se ki­lo­me­ter­tief ge­stürz­ten Geld­hel­den ist lang. Ste­fan Er­misch (52), Chef der HSH Nord­bank, da­ge­gen steht vor der viel­leicht bes­ten Zeit sei­ner Kar­rie­re.

Schon Ende Ja­nu­ar brach­te er sei­ne Haupt­eig­ner Ham­burg und Schles­wig-Hol­stein dazu, sich in­for­mell auf ein Käu­fer­kon­sor­ti­um für ihre ver­murks­te Lan­des­bank zu ei­ni­gen – vier Wo­chen vor dem Ul­ti­mo der EU-Kom­mis­si­on, die bei ei­nem Schei­tern des Ver­kaufs die Ab­wick­lung an­ord­nen wür­de.

An­ge­führt wird die Käu­fer­grup­pe von den Fi­nanz­in­ves­to­ren Cer­be­rus und J.C. Flowers, er­wei­tert um vor­aus­sicht­lich drei be­freun­de­te In­ves­to­ren, die eben­falls An­tei­le über­neh­men. Zu­sam­men wol­len sie rund eine Mil­li­ar­de Euro für 100 Pro­zent der Ak­ti­en zah­len: an­ge­sichts der Tat­sa­che, dass vie­le die Bank noch bis vor we­ni­gen Mo­na­ten für un­ver­käuf­li­chen Bi­lanz­schrott hiel­ten, ein ve­ri­ta­bler Preis. Ende Fe­bru­ar sol­len die Ver­trä­ge un­ter­schrie­ben, bis Jah­res­schluss dann alle Ge­neh­mi­gun­gen wie etwa die von der EU-Kom­mis­si­on ein­ge­holt sein.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.