VORWÄRTS IMMER!

Die Bremsklötze in den Aufsichts­räten ...

... und wie wir sie lösen können. Ein Vorschlag.
Von Christoph Bornschein

I ch bin's, der Rat­ten­fän­ger von Di­gi­ta­li­en. Ich könn­te mei­nem Me­di­en­part­ner die Ge­gen­dar­stel­lung jetzt di­rekt ins Ma­ga­zin schrei­ben, wenn ich denn woll­te. Ma­che ich aber nicht. Denn in ih­rem – teils et­was ge­häs­si­gen – Un­ter­neh­mens­be­ra­ter­re­port ha­ben Phil­ipp Al­va­res de Sou­za Soa­res und Eva Mül­ler vie­le rich­ti­ge Be­ob­ach­tun­gen ge­macht, ins­be­son­de­re wenn es dar­um geht, wie Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men Di­gi­tal­pro­jek­te in­te­grie­ren – oder eben nicht. Für mei­nen Ge­schmack lie­fer­ten die Au­to­ren vie­le schö­ne und rich­ti­ge Poin­ten für die Le­ser – aber was ist nun das Fa­zit? War­um schei­tern so vie­le di­gi­ta­le Mo­der­ni­sie­rungs­ver­su­che?

Fakt ist: Oft wird Geld in Pro­jek­ten ver­brannt, die zu spät, zu groß, zu klein, zu wild, zu schüch­tern an­ge­gan­gen wer­den. Oder weil sich her­aus­stellt, dass die Hy­po­the­se „Die­ses di­gi­ta­le Mo­dell ist un­se­re Zu­kunft“ schlicht­weg falsch war. Was nicht be­deu­tet, dass der tra­di­tio­nel­le Weg der bes­se­re ge­we­sen wäre – wie sich an Eons Ein­stieg in den bra­si­lia­ni­schen Strom­markt oder Thys­sen­Krupps Stahl­werk in Bra­si­li­en zeigt.

Wirt­schaft­li­ches Han­deln ba­siert im­mer auf Hy­po­the­sen. Und wo die Ziel­sys­te­me un­über­sicht­lich wer­den, kon­kur­rie­ren meh­re­re Hy­po­the­sen mit­ein­an­der. Kein Wun­der, dass in vie­len deut­schen Un­ter­neh­men die Un­si­cher­heit wächst: Was bringt uns vor­an? Was ge­fähr­det un­se­re Exis­tenz?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.