TRENDS

SCHLARAFFEN WIR DAS?

AUFSCHWUNG Rund um den Globus investieren Staaten in den nächsten Wachstumsschub – und die Deutschen verdienen daran prächtig. Noch. Denn wir leben von der Substanz. Schwächen werden sichtbar.

STAND­ORT EDEN Auch im Pa­ra­dies kann ein we­nig In­no­va­ti­ons­kraft nicht scha­den

Ein Bill Mc­Der­mott spürt das „Mo­men­tum“ in die­sen Ta­gen über­all: In Frank­reich sei es jetzt wirk­lich da, lobt der SAP-Chef nach sei­nem Tête-à-Tête mit Em­ma­nu­el Ma­cron. Frank­reichs Prä­si­dent hat sich Ende Ja­nu­ar 140 CEOs nach Ver­sailles ge­la­den. In Da­vos, drei Tage spä­ter, dankt Mc­Der­mott auch dem US-Prä­si­den­ten für „das Mo­men­tum, das Sie in die Welt­wirt­schaft ge­bracht ha­ben“. Er darf beim Din­ner gleich zur Rech­ten von Do­nald Trump sit­zen.

Er habe in der Schweiz kei­nen ein­zi­gen Vor­stands­chef ge­trof­fen, der nicht von dem „Mo­men­tum“ be­flü­gelt ge­we­sen sei, sagt der Boss des teu­ers­ten deut­schen Dax-Kon­zerns, die Stim­mung sei „sehr, sehr gut“. Des­halb glaubt Mc­Der­mott fest: „2018 wird das Jahr der In­ves­ti­tio­nen in Be­schäf­ti­gung, In­dus­trie­pro­duk­ti­on und Wachs­tum.“

Die Welt­wirt­schaft holt mäch­tig Schwung, das Ge­schäft brummt – auch für die Deut­schen. Nicht nur SAPs Soft­ware ist be­gehrt, Aus­rüs­tungs­gü­ter lau­fen eben­falls. Der Ex­port­kli­ma-In­dex für die deut­sche Wirt­schaft nä­hert sich his­to­ri­schen Re­kord­mar­ken. Mit Jah­res­ra­ten von 8 bis 10 Pro­zent wächst die einst chro­nisch lah­me In­ves­ti­ti­ons­tä­tig­keit in Eu­ro­pa und Ame­ri­ka der­zeit, über­all wer­den An­la­gen er­neu­ert und Tech-Ide­en vor­an­ge­trie­ben.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.