MAGISCHES VIERECK

Lehmans Geburten­schock

Zehn Jahre nach dem Ausbruch der großen Rezession tut sich ein demografischer Krater auf. Eine Gefahr fürs Wachstum.
Von Henrik Müller

Depres­sio­nen hin­ter­las­sen tie­fe Spu­ren. Sie blei­ben, auch wenn die aku­te Not­la­ge längst vor­über ist. Ver­un­si­che­rung, Ver­bit­te­rung, Frus­tra­ti­on – das ist bei Ge­sell­schaf­ten nicht an­ders als bei In­di­vi­du­en.

Die Kri­se, die vor knapp zehn Jah­ren mit der Leh­man-Plei­te aus­brach, war in wei­ten Tei­len der west­li­chen Welt mehr als eine Re­zes­si­on. Sie war eine lan­ge Pha­se schrump­fen­der Le­bens­stan­dards. Man­che Re­gio­nen ha­ben das Vor­kri­sen­ni­veau im­mer noch nicht wie­der er­reicht, trotz des der­zeit kräf­ti­gen Auf­schwungs.

Die Fol­gen die­ser Durst­stre­cke wer­den den Wes­ten für lan­ge Zeit prä­gen. Sie zei­gen sich auch in der De­mo­gra­fie. Der Schock von 2008 hat die Be­völ­ke­rungs­ent­wick­lung ver­än­dert: In vie­len Län­dern brin­gen Frau­en seit­dem we­ni­ger Kin­der zur Welt (sie­he Gra­fik).

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.