EINE NACHT IN DER

„Villa Samadhi“, Kuala Lumpur

Zen in the City: eine Gartenoase in Malaysias Boomtown.

WA­TER­WORLD Ei­ni­ge Zim­mer ha­ben di­rek­ten Zu­gang zum Pool. Das In­te­ri­eur: ein Hauch al­tes Asi­en.

Expats schät­zen „KL“ als das New York Süd­ost­asi­ens. Die tro­pi­sche Me­ga­ci­ty aus Glas und Stahl ist nicht so auf­ge­räumt und pro­per wie Sin­ga­pur, aber eben­so dy­na­misch. Ins­be­son­de­re die viel­fäl­ti­ge De­li­ka­tes­sen­sze­ne er­in­nert an den Big App­le: Das Street­food auf dem Nacht­markt in der Ja­lan Alor gilt als Gour­met­tipp. Kaum eine Lu­xus­ho­tel­ket­te fehlt noch in Kua­la Lum­pur. Dem­nächst er­öff­nen in der Num­mer zehn der meist­be­such­ten Städ­te der Welt noch ein Four Sea­sons, ein Banyan Tree und ein W.

Ru­hi­ger und grü­ner über­nach­tet man je­doch in der „Vil­la Sa­madhi“, dem wohl schöns­ten Bou­ti­que­ho­tel von KL. Es liegt mit­ten im Bot­schafts­vier­tel Am­pang mit sei­nen Zinn­ba­ron­vil­len, Bau­haus-Bun­ga­lows und Ko­lo­ni­al­bau­ten des bri­ti­schen Mi­li­tärs. Man hat von hier ei­nen Blick auf die Sky­line und hört trotz­dem noch Vö­gel zwit­schern.

Die „Vil­la Sa­madhi“ ist auch acht Jah­re nach ih­rer Er­öff­nung noch ein Ge­heim­tipp. Ein win­zi­ges Schild, ein Bam­bus­tor – mehr deu­tet nicht auf sie hin. Die 21 Zim­mer ha­ben zu­meist Pool­zu­gang, Holz­lei­tern füh­ren ins Was­ser. Im Teich schwim­men Koi-Karp­fen und Schild­krö­ten, das Re­stau­rant ist nur für Ho­tel­gäs­te. La­ter­nen, dunk­les Holz und An­ti­qui­tä­ten, ein Hauch al­tes Asi­en. Abends bren­nen über­all Ker­zen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.