WAS MACHT EIGENTLICH ...

Karl Ulrich Garnadt?

Der frühere Lufthansa-Manager und Eurowings-Chef musste nach der Pensionierung schneller laufen, als ihm lieb war.

So aben­teu­er­lus­tig sieht er gar nicht aus. Karl Ul­rich Gar­nadt (61), ein As­ket mit Vor­sicht im Blick, wirkt mehr wie ein Sach­wal­ter denn wie ein Front­kämp­fer. Und doch war er meist vorn dran, wenn bei der Luft­han­sa um­strit­te­ne Pro­jek­te an­stan­den, ach was: Re­vo­lu­tio­nen.

So war es An­fang der 2000er, als die Air­line den Flug­ha­fen Mün­chen zu ih­rem zwei­ten Dreh­kreuz auf­bock­te und aus­ge­rech­net Gar­nadt da­für ab­kom­man­dier­te. „Als über­zeug­ter Zen­tra­list“, be­kennt er, „war ich zu­nächst gar nicht be­geis­tert von der Auf­ga­be.“ Und er war da­bei, als der Ab­le­ger Luft­han­sa Ita­lia Süd­eu­ro­pa ka­pern soll­te – was als er­folg­lo­ses Ma­nö­ver en­de­te.

Nichts aber schlug die Mis­si­on auf der Ziel­ge­ra­den sei­ner Kar­rie­re: den Aus­bau der Mar­ke Eu­ro­wings zur gro­ßen Zweit­platt­form der Luft­han­sa.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.