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Autodis­counter

LIDL/BMW Der Händler wechselt den Dienstwagenlieferanten – ein Megadeal voller Risiken.

NEUE WER­BE­KOM­BO mm hat die pas­sen­de Kam­pa­gne schon mal ent­wor­fen

Gerd Chrza­now­ski (46) ist ein­ge­fleisch­ter BMW-Fan. Bei ei­nem Händ­ler mit dem weiß-blau­en Mar­ken­em­blem hat er in sei­ner ba­di­schen Hei­mat eine Aus­bil­dung zum Au­to­mo­bil­kauf­mann ab­sol­viert. Bei sei­nem heu­ti­gen Ar­beit­ge­ber litt er bis­lang dar­un­ter, dass Dienst­wa­gen fast nur bei Audi ein­ge­kauft wur­den.

Der Au­to­narr mit dem Fai­ble für den Nie­ren­grill ar­bei­tet als Chef der Be­schaf­fung für die Ne­ckar­sul­mer Schwarz-Grup­pe, zu der die SB-Wa­ren­haus­ket­te Kauf­land und der Dis­coun­trie­se Lidl ge­hö­ren.

We­gen der nach­bar­schaft­li­chen Ver­bun­den­heit zum orts­an­säs­si­gen Audi-Werk hat­te Un­ter­neh­mens­pa­tri­arch Die­ter Schwarz (78) jahr­zehn­te­lang na­he­zu aus­schließ­lich Fahr­zeu­ge mit den vier Rin­gen auf dem Küh­ler be­schaf­fen las­sen. Zu­dem war der ope­ra­ti­ve Herr­scher über Lidl und Kauf­land, Klaus Geh­rig (69), stets von den Audi-Chefs ho­fiert wor­den – ob sie nun Mar­tin Win­ter­korn (70) oder Ru­pert Stad­ler (55) hie­ßen. Auch wenn die Kon­di­tio­nen jähr­lich neu aus­ge­han­delt wur­den, die Ge­schäfts­be­zie­hung schien eine auf die Ewig­keit an­ge­leg­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.