NAMEN UND NACHRICHTEN

Tauwetter

BMW/DAIMLER Die Mobilitätsfusion ist perfekt. Schon wird über neue Projekte geredet.

WIE­DER FREUN­DE BMW-Chef Ha­rald Krü­ger (l.) und Daim­ler-CEO Die­ter Zet­sche

Es gibt Deals und Pro­jek­te, die er­klä­ren sich selbst; so ver­nünf­tig er­schei­nen sie. Die Mo­bi­li­täts­fu­si­on, über die Daim­ler-Chef Die­ter Zet­sche (64) und sein BMW-Kol­le­ge Ha­rald Krü­ger (52) fast an­dert­halb Jah­re ver­han­del­ten, ge­hört dazu. Die Car­sha­ring­an­bie­ter Car2Go und Dri­veNow/​Reach-Now schrei­ben Ver­lust und könn­ten Kos­ten spa­ren. Töch­ter wie My­ta­xi und Moo­vel (Daim­ler) so­wie Char­ge­Now und Par­kNow (BMW) er­gän­zen sich (sie­he mm 6/​2017); der eine hat, was dem an­de­ren fehlt.

Trotz­dem wäre das Pro­jekt KITT, be­nannt nach dem von Da­vid Has­sel­hoff in der 80er-Jah­re-Se­rie „Knight Ri­der“ ge­steu­er­ten Com­pu­ter­au­to, am Ende fast noch ge­schei­tert. Ins­be­son­de­re bei Daim­ler gab es Be­den­ken.

Der für die Mo­bi­li­täts­diens­te zu­stän­di­ge Fi­nan­ci­al-Ser­vices-Chef Klaus En­ten­mann (61) warb für die Al­lein­fahrt, die Fi­nan­zer stör­ten sich an ho­hen Be­wer­tun­gen. Zet­sche, ei­gent­lich KITT-Fan, war ir­ri­tiert. Dass BMW nach Be­kannt­wer­den von Daim­lers Kar­tel­l­an­zei­ge sämt­li­che sons­ti­gen Ko­ope­ra­ti­ons­ge­sprä­che auf Eis ge­legt hat­te, stärk­te die Miss­traui­schen.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.