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Auf Droge

ALLIANZ CEO Oliver Bäte beschleunigt den Aktienrückkauf, um die Finanzziele zu schaffen.

FLE­XI­BEL Erst „hass­te“ Bäte Rück­käu­fe, jetzt kann er nicht mehr ohne

Einen gib­t's in der sonst eher grau durch­wirk­ten Ver­si­che­rungs­bran­che, der stiehlt Al­li­anz-Chef Oli­ver Bäte (53) im­mer mal wie­der die Schau: Tho­mas Bu­berl (44). An­fang März schnapp­te der Axa-CEO sei­nem Kon­kur­ren­ten Bäte den US-Ver­si­che­rer XL Group weg.

Da­ge­gen punk­tet Bäte mit an Lan­ge­wei­le gren­zen­der So­li­di­tät – mit Ak­ti­en­rück­käu­fen und Di­vi­den­den. Al­lein 2017 flos­sen so 6,4 Mil­li­ar­den Euro an die Eig­ner. „Die kla­re­re Vi­si­on“, so ein Fonds­ma­na­ger, der kürz­lich bei­de traf, „hat der­zeit Bu­berl.“

Bäte schlägt sich mit sei­ner 2015 aus­ge­ge­be­nen „Re­ne­wal Agen­da“ her­um. Am Jah­res­en­de wird ab­ge­rech­net – dann soll der Weg frei sein für die Ver­län­ge­rung sei­nes im Sep­tem­ber 2019 aus­lau­fen­den Ver­trags. Bei zwei der fünf Re­ne­wal-Zie­le, der Di­gi­ta­li­sie­rung und der Er­schlie­ßung neu­er Wachs­tums­fel­der, hängt die Al­li­anz noch zu­rück, wie Bäte in­tern ein­räum­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.