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Martin Richenhagen

findet Trump jetzt auch doof.

Mar­tin Ri­chen­ha­gen (65) hat­te Do­nald Trump (71) eine Chan­ce ge­ge­ben. Zwar hielt er den New Yor­ker Im­mo­bi­li­en­hai eben­so we­nig für prä­si­den­ten­wür­dig wie des­sen Kon­tra­hen­tin Hil­la­ry Clin­ton (70). Aber als Trump zum Ent­set­zen vie­ler Deut­scher sieg­te, riet Ri­chen­ha­gen, ab­zu­war­ten und den Neu­en im Wei­ßen Haus nach sei­nen Ta­ten zu be­ur­tei­len und nicht nach sei­nen Sprü­chen.

Ri­chen­ha­gen er­laubt sich eine ei­ge­ne Mei­nung, er ist ein sehr selbst­be­wuss­ter Typ. Der ge­bür­ti­ge Köl­ner ge­hört zu den we­ni­gen deut­schen Ma­na­gern, die Chef ei­nes „For­tu­ne“-500-Kon­zerns wur­den: Seit 2004 führt er den Land­ma­schi­nen­her­stel­ler Agco mit Sitz in Du­luth bei At­lan­ta. Seit 2011 hat er auch die US-Staats­bür­ger­schaft.

Doch als Trump Au­ßen­mi­nis­ter Rex Til­ler­son (66), ei­nen Freund Ri­chen­ha­gens, per Tweet feu­er­te, hat­te auch der Agco-Chef ge­nug. Er leg­te sei­ne Pos­ten im Pre­si­den­t's Ad­vi­so­ry Coun­cil on Do­ing Busi­ness in Af­ri­ca nie­der. Den Rat hat­te Trump-Vor­gän­ger Ba­rack Oba­ma (56) ein­ge­rich­tet, um die Wirt­schafts­be­zie­hun­gen mit Afri­ka zu för­dern. Trump mach­te dar­aus ein Ve­hi­kel für mehr US-Ex­por­te – auch das är­gert Ri­chen­ha­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.