NAMEN UND NACHRICHTEN

„Kein Verrat am Kunden“

INTERVIEW BaFin-Präsident Hufeld über den Vormarsch aggressiver Finanzinvestoren.

MM Herr Hu­feld, es scheint et­was faul zu sein in der deut­schen Fi­nanz­welt. Wo man hin­schaut, ma­chen sich US-Hedge­fonds oder un­durch­sich­ti­ge chi­ne­si­sche In­ves­to­ren breit. Be­rei­tet Ih­nen das kei­nen Kum­mer?

FE­LIX HU­FELD Als Auf­sichts­be­hör­de sind wir völ­lig neu­tral. So­lan­ge die recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen er­füllt wer­den, be­trach­ten wir sämt­li­che In­ves­to­ren als nor­ma­le Ei­gen­tü­mer. Wir dis­kri­mi­nie­ren nicht nach Her­kunft oder An­le­ger­grup­pen. Da­vor steht al­ler­dings die auf­sicht­li­che Prü­fung der recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen, die wir al­len po­ten­zi­el­len In­ves­to­ren ge­gen­über an­le­gen und der in der Ver­gan­gen­heit kei­nes­wegs alle ge­wach­sen wa­ren.

Der US-Hedge­fonds Cer­be­rus hält rund 5 Pro­zent an der Com­merz­bank und kauft nun ge­mein­sam mit Chris­to­pher Flowers die HSH Nord­bank. Der völ­lig un­durch­sich­tig bi­lan­zie­ren­den chi­ne­si­schen HNA ge­hö­ren knapp 9 Pro­zent der Deut­schen Bank. Wie in­ten­siv se­hen Sie sich sol­che Adres­sen an?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.