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Tim Trump?

TELEKOM Warum sich die Telko-Bosse Tim Höttges und Ralph Dommermuth zoffen.

STÖRUNG Ralph Dom­mer­muth (l.) und Tim Hött­ges

Anfang März schal­te­te Ralph Dom­mer­muth (54) auf An­griff. In ganz­sei­ti­gen An­zei­gen ging der Chef von United In­ter­net (UI) sei­nen Ri­va­len Tim Hött­ges (55) an. Gar­niert mit ei­nem Foto des Bos­ses der Deut­schen Te­le­kom zi­tier­te Dom­mer­muth Hött­ge­s' Satz, er „kom­me ge­ra­de erst rich­tig in Form“, sei­nen „Wett­be­wer­bern die Lich­ter aus­zu­bla­sen“. Der plum­pe Spruch war Hött­ges bei der Bi­lanz­vor­la­ge im Fe­bru­ar raus­ge­rutscht. Er ent­schul­dig­te sich zwar rasch. Aber „wer gern aus­teilt wie Tim Hött­ges, der muss auch mal was ein­ste­cken kön­nen“, fin­det Dom­mer­muth.

Hin­ter­grund des Zoffs zwi­schen den bei­den Tel­ko-Al­pha­tie­ren ist die Fra­ge, wie Deutsch­land end­lich flä­chen­de­ckend mit ei­nem Glas­fa­ser­netz aus­ge­stat­tet wer­den soll – der wohl wich­tigs­ten In­fra­struk­tur für die nächs­ten Jahr­zehn­te.

Dom­mer­muth, des­sen Kern­mar­ke 1&1 etwa 14 Pro­zent Markt­an­teil am Breit­band­busi­ness hält, schlägt vor, die Netz­be­trei­ber soll­ten ge­mein­sam eine Ge­sell­schaft grün­den und so den Aus­bau stem­men. Im Ja­nu­ar traf sich Dom­mer­muth dazu mit Hött­ges so­wie des­sen Vor­stand Dirk Wöss­ner (48) und er­läu­ter­te ih­nen sei­ne Idee.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.