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Krisenstimmung

ALDI SÜD Die Umsatzrenditen im wichtigen Deutschland-Geschäft brechen weg.

Gera­de mal fünf Wo­chen warSte­fan Kopp (46) im Amt, da muss­te er schon die ers­te Kri­sen­sit­zung ein­be­ru­fen. „Auf­grund der nun vor­lie­gen­den Jah­res­er­geb­nis­se 2017, so­wie der dar­auf fol­gen­den Pro­gno­sen für die Fol­ge­jah­re, ha­ben wir ent­schie­den, die­se kurz­fris­tig mit Euch dis­ku­tie­ren zu wol­len“, schrieb der neue Spre­cher des Aldi-Süd-Ver­wal­tungs­rats am 7. Fe­bru­ar 2018 an 37 Füh­rungs­kräf­te.

Der Ver­wal­tungs­rat steu­ert das Deutsch­land-Ge­schäft des Dis­coun­ters – 43 400 Mit­ar­bei­ter tra­gen mit 16,53 Mil­li­ar­den Euro rund ein Drit­tel zu den glo­ba­len Brut­to­er­lö­sen bei. Doch der Hei­mat­markt wirft im­mer schwä­che­re Mar­gen ab, wie aus der in­ter­nen „Er­geb­nis­rech­nung 12/​2017 Ac­tu­al fi­nal“ her­vor­geht. Von 2016 auf 2017 hat sich die Um­satz­ren­di­te vor Zin­sen und Steu­ern hal­biert. Im De­zem­ber, tra­di­tio­nell der er­trags­stärks­te Mo­nat im Han­del, dreh­te die Ebit-Mar­ge so­gar ins Mi­nus: 2,87 Pro­zent (sie­he Gra­fik).

Nach­hal­ti­ge Bes­se­rung ist nicht in Sicht. Im Ge­gen­teil: Aus den Füh­rungs­zir­keln in der Mül­hei­mer Zen­tra­le ver­lau­tet, man kön­ne noch schlech­te­re Zah­len in den kom­men­den Quar­ta­len nicht aus­schlie­ßen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.