NAMEN UND NACHRICHTEN

Essener GroKo

EON/RWE Etliche Vorstände drohen in der neuen Energieallianz unterzugehen.

WER SCHREIBT, DER BLEIBT Deal­ma­ker Teyssen (l.), Schmitz

Als Eon-Chef Jo­han­nes Teyssen (58) und sein RWE-Nach­bar Rolf Mar­tin Schmitz (60) Mit­te März in der Es­se­ner Mes­se ihr auf­se­hen­er­re­gen­des Vor­ha­ben vor Ka­me­ras und Kon­zept­blö­cken fei­er­ten, sprach Teyssen von „ei­nem der krea­tivs­ten Ge­stal­tungs­de­als der deut­schen In­dus­trie­ge­schich­te“. Klei­ner mach­te er es nicht.

Die RWE-Toch­ter In­no­gy, erst vor zwei Jah­ren mit viel Geld und Ge­tö­se an die Bör­se ge­bracht, wird zwi­schen Eon und RWE auf­ge­teilt. Die Trans­ak­ti­on er­folgt in meh­re­ren Schrit­ten und wird vor­aus­sicht­lich Ende 2019 ab­ge­schlos­sen sein.

Be­gon­nen hat­ten die Ge­sprä­che, als In­no­gy nach dem Ab­gang des ge­schei­ter­ten CEOs Pe­ter Te­ri­um (54) im De­zem­ber kräf­tig durch­ge­schüt­telt wor­den war. Im Ja­nu­ar un­ter­brei­te­te Teyssen Schmitz den Vor­schlag zur Neu­ord­nung der deut­schen En­er­gie­land­schaft. Da­nach traf man sich mehr­fach, spä­ter wur­den die Fi­nanz­vor­stän­de Marc Spie­ker (42; Eon) und Mar­kus Kreb­ber (45; RWE) hin­zu­ge­zo­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.