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DER ELEKTRO­SCHOCK

AUTOINDUSTRIE Der Markt für E-Autos springt an, in kurzer Folge legen VW, Daimler und BMW neue Modelle auf. Doch die Versorgung mit Batteriezellen ist nicht gesichert. Drei asiatische Konzerne werden künftig Menge und Preise bestimmen. Die deutschen Hersteller werden erpressbar.

Die­ter Zet­sche hat­te sich durch­ge­run­gen. Im Herbst ver­gan­ge­nen Jah­res ver­kün­de­te der Daim­ler-Chef, sein kleins­tes Mo­dell, den Smart, bald nur noch als Elek­tro­au­to zu bau­en.

Die Kun­den wa­ren be­geis­tert und be­stel­len den Elek­tro-Smart in Mas­sen. 35 000 bis 40 000 Öko­winz­lin­ge könn­te Daim­ler pro Jahr ver­kau­fen, sagt ein Smart-Ma­na­ger. Vier­mal mehr als bis­her.

Aber dar­aus wird nichts. Denn im Ham­ba­cher Smart-Werk fehlt es an Bat­te­rie­zel­len. Daim­ler hat­te nicht mit ei­nem sol­chen Kun­den­an­sturm ge­rech­net. Und so müs­sen nun Tau­sen­de Käu­fer auf ihre Au­tos war­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.