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„DIE LETZTEN JAHRE WAREN SEHR SCHWER. AUCH FÜR MICH.“

AUDI Dieselaffäre und schlechtes Management haben dem Autobauer und seinem Chef schwer zugesetzt. Jetzt will Rupert Stadler wieder angreifen – und spricht über seine Strategie, seine Ziele und die Lehren aus den vergangenen Jahren.

„WIR HA­BEN FEH­LER GE­MACHT. Und dazu ste­hen wir.“ Ru­pert Stad­ler (55), seit elf Jah­ren Audi-Chef

Herr Stad­ler, Sie sind jetzt seit elf Jah­ren Audi-Chef. Das mag frü­her ein tol­ler Job ge­we­sen sein, Audi war auf dem Weg zur Pre­mium­mar­ke Num­mer eins. In­zwi­schen lie­gen Sie weit hin­ter BMW und Mer­ce­des, die Staats­an­wäl­te sind Stamm­gäs­te im Haus, und alle Welt spe­ku­liert über Ihre Ab­lö­sung. Wie wol­len Sie Audi da wie­der nach vorn brin­gen?

RU­PERT STAD­LER Ganz ein­fach: In­dem ich ent­schlos­sen mei­nen Job ma­che. Ich fin­de ihn üb­ri­gens im­mer noch span­nend und in­ter­es­sant. Es ist viel pas­siert seit Be­ginn der Die­sel­kri­se. Wir ha­ben Feh­ler ge­macht, und dazu ste­hen wir. Un­se­re Mann­schaft und ich selbst muss­ten ei­ni­ges über uns er­ge­hen las­sen. Aber wir ha­ben die Ärmel auf­ge­krem­pelt und ge­kämpft. Jetzt geht es wie­der nach vorn.

Vor­bei an BMW und Mer­ce­des? Das klingt il­lu­so­risch.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.