TRENDS

SCHÖNER SCHEIN

LUXUSINDUSTRIE Deutschlands Hersteller sind stark in der Nische. Doch ohne radikalen Wandel droht der Ausverkauf.

IM FO­KUS Man­chen man­gelt es auch an per­fek­ter In­sze­nie­rung

In den ver­gan­ge­nen Wo­chen ging es Schlag auf Schlag. Erst si­cher­te sich der chi­ne­si­sche Misch­kon­zern Fo­sun mit dem schil­lern­den Self­made­mil­li­ar­där Guo Guang­chang an der Spit­ze das fei­ne fran­zö­si­sche Mo­de­la­bel Lan­vin, dann stieg er beim an­ge­schla­ge­nen ös­ter­rei­chi­schen Des­sous- und Strumpf­her­stel­ler Wol­ford ein. Beim ita­lie­ni­schen Lu­xus­des­sous­schnei­der La Per­la hat­te Guo das Nach­se­hen, den schnapp­te ihm Lars Wind­horst mit sei­ner In­vest­ment­fir­ma Sa­pin­da weg. Aus­ge­rech­net Wind­horst, der noch vor Kur­zem an sei­ner drit­ten Plei­te vor­bei­schramm­te.

Ne­ben Fo­sun mischt seit Neu­es­tem noch ein an­de­rer Kon­zern aus Chi­na im Lu­xus­seg­ment mit: Shan­dong Ruyi. Die einst schnö­de Tex­til­fa­brik hat dem Rei­mann-Clan un­längst die Schuh­ma­nu­fak­tur Bal­ly ab­ge­kauft und kün­digt nun an, ein LVMH-Pen­dant im Reich der Mit­te auf­zu­bau­en.

262 Mil­li­ar­den Euro wur­den im ver­gan­ge­nen Jahr welt­weit für Lu­xus­gü­ter aus­ge­ge­ben, ein Plus von 6 Pro­zent. Die Bran­che hat sich nach Ter­ror­angst und schär­fe­ren Com­p­li­an­ce-Re­geln in Fern­ost, die den Kon­sum 2016 merk­lich brems­ten, schnel­ler er­holt als er­war­tet.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.