GELDANLAGE FÜR HEDONISTEN

Schnäppchen-Lamborghini mit Fließheck

Exotische italienische Traumautos sind derzeit günstig – besonders die Viersitzer.

LAM­BOR­GHI­NI ES­PA­DA Auf­hol­jagd auf ver­wand­te Mo­del­le

Bei den Old­ti­mer­ver­stei­ge­run­gen am Ran­de der Pa­ri­ser Mes­se Ré­tro­mo­bi­le gab es im Fe­bru­ar ver­dutz­te Ge­sich­ter: Wäh­rend die Käu­fer für Vor­kriegs­fahr­zeu­ge deut­lich mehr bo­ten als die Schätz­wer­te (nach Jah­ren des Preis­ver­falls für die mehr als 75 Jah­re al­ten Klas­si­ker), lie­fen die Auk­tio­nen an­sons­ten ent­täu­schend. Der Ge­samt­um­satz bei Art­cu­ri­al, RM Sothe­by­'s und Bon­hams sank im Ver­gleich zum Boom­jahr 2015 um 18 Pro­zent. Vor al­lem die Spit­zen­lo­se hat­ten es schwer. Art­cu­ri­al muss­te sein Prunk­stück, den auf 20 Mil­lio­nen Euro ge­schätz­ten Fer­ra­ri 275 P aus dem Jahr 1963 (ein Le-Mans-Sieg), so­gar aus der Auk­ti­on neh­men.

Die Zei­ten zwei­stel­li­ger jähr­li­cher Wert­stei­ge­run­gen bei Old­ti­mern sind erst ein­mal vor­bei. Der Preis­rutsch bie­tet je­doch die Chan­ce ein­zu­stei­gen. Fahr­zeu­ge mit Po­ten­zi­al gibt es auch zu be­zahl­ba­ren Kon­di­tio­nen, es muss ja nicht gleich ein Fer­ra­ri mit Le-Mans-Ein­satz sein.

Der Lam­bor­ghi­ni Es­pa­da ist so ein Ge­fährt. Ins­ge­samt wur­den von 1968 bis 1978 ge­ra­de ein­mal 1224 die­ser vier­sit­zi­gen Coupés ge­baut. Für das De­sign war Mar­cel­lo Gan­di­ni ver­ant­wort­lich. Der ent­warf auch den zwei­sit­zi­gen Lam­bor­ghi­ni Mi­ura, der sei­ner­zeit eben­so teu­er war wie der Es­pa­da.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.