GELDANLAGE FÜR KOPFMENSCHEN

Die Bazillen­jäger von Eurofins

Europas führender Laborbetrieb bietet Anlegern großes Potenzial.

Nichts ist für den Ruf ei­nes Le­bens­mit­tel­kon­zerns oder ei­nes Kli­nik­be­trei­bers schäd­li­cher als ver­un­rei­nig­te Pro­duk­te oder kon­ta­mi­nier­te Sta­tio­nen. Aus der Ver­mei­dung sol­cher Un­fäl­le hat die fran­zö­si­sche Fir­ma Eu­ro­fins ein eben­so ein­träg­li­ches wie wachs­tums­star­kes Ge­schäfts­mo­dell ge­macht.

Mit vier Mit­ar­bei­tern ist sie 1987 ge­star­tet – die Ba­sis war ein Test, mit dem die Au­then­ti­zi­tät von Wei­nen wis­sen­schaft­lich ge­prüft wur­de. Rund 150 000 phar­ma­ko­lo­gi­sche, me­di­zi­ni­sche oder gen­tech­ni­sche Ver­fah­ren be­herrscht Eu­ro­fins heu­te, rund 35 000 Mit­ar­bei­ter in 44 Län­dern auf 5 Kon­ti­nen­ten ar­bei­ten für den Kon­zern. Seit Ende 2007 ver­sechs­fach­ten sich die Um­sät­ze auf 3 Mil­li­ar­den Euro, der Ge­winn wuchs um den Fak­tor 12.

Eu­ro­fins hat sei­ne Tech­no­lo­gie ex­trem wei­ter­ent­wi­ckelt. So wer­den in­zwi­schen Chips ein­ge­setzt, die Spu­ren von 21 un­ter­schied­li­chen Tier­ar­ten zu­gleich aus Le­bens­mit­tel­pro­ben her­aus­fil­tern. Ein an­de­res Ver­fah­ren kann 300 ver­schie­de­ne Krebs­ar­ten iden­ti­fi­zie­ren. Der Fo­kus liegt längst nicht mehr auf dem Auf­spü­ren von Ver­un­rei­ni­gun­gen und Schäd­lin­gen. Mit Tests für die Phar­ma­in­dus­trie oder der Er­for­schung er­trags­stei­gen­der Ackerbak­te­ri­en hat sich die Fir­ma längst ein zwei­tes zu­kunfts­träch­ti­ges Feld er­schlos­sen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.