LEBEN

„Geldkoffer an der Wand“

OUT OF OFFICE Leibniz-Preisträger Jens Beckert über Kunst, Wein und sozialen Status.

Seit Jah­ren er­forscht der So­zio­lo­ge Jens Be­ckert, war­um Men­schen viel Geld be­zah­len für Din­ge, von de­nen sie we­nig ver­ste­hen. So will der Di­rek­tor des Max-Planck-In­sti­tuts für Ge­sell­schafts­for­schung in Köln er­grün­den, wie der Ka­pi­ta­lis­mus wirk­lich funk­tio­niert. Ein Ge­spräch über so­zia­les Pres­ti­ge – und Träu­me.

MM Herr Be­ckert, Sie ha­ben ge­ra­de den Leib­niz-Preis er­hal­ten, so et­was wie den deut­schen No­bel­preis. Was be­deu­tet das für Ih­ren Sta­tus?

JENS BE­CKERT Die Wis­sen­schaft ist ja eine Bran­che, in der Sta­tus sehr wich­tig ist. Wo man stu­diert, wel­che Ti­tel man hält, wie viel Geld man ein­wirbt – da­von hängt das An­se­hen ei­nes For­schers ent­schei­dend ab. Also auch meins.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.