DIE ULTIMATIVE ...

Jeansjacke

Das wild bestickte Meisterstück von Gucci-Guru Alessandro Michele.

MES­SIAS Chef­de­si­gner Ales­san­dro Mi­che­le, Er­neue­rer der Mar­ke Guc­ci

Seine Kol­lek­tio­nen hei­ßen „Gar­ten Eden“ oder „Cy­borg“, sei­ne Pres­se­kon­fe­ren­zen klin­gen wie Phi­lo­so­phie­se­mi­na­re, sei­ne Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen wie Es­says über Post­hu­ma­nis­mus. Er macht sich Ge­dan­ken zu hy­bri­den Iden­ti­tä­ten und über die Rol­le des Mo­de­de­si­gners in der di­gi­ta­len Zeit.

Seit drei Jah­ren ist Ales­san­dro Mi­che­le Krea­tiv­di­rek­tor bei Guc­ci, und schon macht er Mi­uc­cia Pra­da ih­ren Ruf als Mo­de­in­tel­lek­tu­el­le strei­tig. Guc­ci war eine sie­che Mar­ke, als der 45-Jäh­ri­ge an­trat. Mi­che­le hat sie wie­der zu ei­ner der be­geh­rens­wer­tes­ten über­haupt ge­formt. Mit Blu­men­druck­ge­wän­dern, Schlup­pen­blu­sen und über­bor­den­den Ac­ces­soires, Oma­bril­len und Glit­zer, Sikh-Tur­ban und La­gen­look. Sein Durch­ein­an­der aus Mus­tern und Far­ben hebt die Gren­zen zwi­schen Ge­schlech­tern und Eth­ni­en auf.

Guc­ci ist mitt­ler­wei­le das meist­ver­link­te La­bel der Welt; 42 Mil­lio­nen Ins­ta­gram-Hash­tags, mehr als 21 Mil­lio­nen Fol­lo­wer. Gut die Hälf­te der Käu­fer ent­stammt der Ge­ne­ra­ti­on Y. Dank der neu­en De­si­gn­dro­ge konn­te die fran­zö­si­sche Mut­ter, der Lu­xus­kon­zern Ke­ring, un­längst ein Um­satz­plus von fast 25 Pro­zent ver­mel­den.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.