AUSFAHRT

Sprinter und Gleiter

Alpinas neue Dieselmodelle auf Basis der BMW-5er-Reihe beschleunigen fixer als ein Porsche 911 und sind komfortabler als ihre Konzernverwandten.

Die Zei­ten sind schlecht für Hoch­leis­tungs­die­sel wie den neu­en BMW Al­pi­na D5 S: Weil Mas­sen­her­stel­ler bei den Ab­gas­tests be­tro­gen ha­ben, ist nun auch der Ab­satz der raf­fi­niert auf­ge­rüs­te­ten Selbst­zün­der­ag­gre­ga­te aus Buch­loe im All­gäu be­droht.

Ei­gent­lich eine Schan­de: Denn was Al­pi­na mit sei­nem neu ent­wi­ckel­ten Rei­hen­sechs­zy­lin­der­mo­tor aus BMWs 5er-Se­rie (die bil­det die Ba­sis) her­aus­holt, kann sich wirk­lich se­hen las­sen. Mit ei­ner Ma­xi­mal­leis­tung, die bis 5000 Tou­ren kon­stant bleibt, be­schleu­nigt der D5 S zü­gi­ger auf 100 Stun­den­ki­lo­me­ter als ein hand­ge­schal­te­ter Por­sche 911. Und sau­ber ist das Kraft­pa­ket auch noch: Sei­ne Tur­bo­la­der – zwei klei­ne für hohe Dreh­zah­len, ein gro­ßer für den nied­ri­gen Tou­ren­be­reich – und die SCR-Ab­gas­rei­ni­gung mit Ad-Blue-Ein­sprit­zung sor­gen für ge­rin­gen Par­ti­kel­aus­stoß und drü­cken die Stick­oxid­emis­si­on un­ter die Hälf­te des Grenz­werts.

Zu­gleich kann der D5 S sanft glei­ten: Im Fahr­werks­mo­dus „Com­fort plus“ bü­gelt die luft­ge­fe­der­te Hin­ter­ach­se auch kur­ze Quer­stö­ße glatt, die üb­li­chen As­sis­tenz­sys­te­me wie Tem­po-, Ab­stands­auto­mat und eine ak­ti­ve Hin­ter­achs­len­kung sta­bi­li­sie­ren die Busi­ness­li­mou­si­ne bei Be­darf zu­sätz­lich, so­dass im In­nen­raum per­fek­te Ruhe herrscht, für ein Ak­ten­stu­di­um oder ein kon­zen­trier­tes Te­le­fo­nat.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.