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Genial daneben

WERNER BRANDT Was der Chefkontrolleur bei ProSiebenSat.1 und Innogy angerichtet hat.

KON­TROLL-LAST Wer­ner Brandt tut sich schwer mit füh­rungs­star­ken Ego-CEOs

Wenn die Ak­tio­nä­re des Me­di­en­kon­zerns Pro­Sie­ben­Sat.1 am 16. Mai in den Eis­bach-Stu­di­os in ei­nem Mün­che­ner Ge­wer­be­ge­biet zu­sam­men­kom­men, wird Auf­sichts­rats­chefWer­ner Brandt (64) mit boh­ren­den Fra­gen rech­nen müs­sen.

Es hat sich ei­ni­ges Be­kla­gens­wer­tes an­ge­sam­melt. Der Ab­stieg aus dem Dax, ein wan­ken­des Ge­schäfts­mo­dell; das Top­ma­nage­ment braucht im Grun­de eine psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Be­hand­lung, nach­dem es jah­re­lang un­ter dem Macht­spiel und der Übel­lau­nig­keit des ehe­ma­li­gen Vor­stands­vor­sit­zen­den Tho­mas Ebe­ling (59) ge­lit­ten hat. Und die Stim­mung im Auf­sichts­rat ist so schlecht wie man­che Pro­gramm­be­stand­tei­le des TV-An­bie­ters.

All das – die Fern­seh­in­hal­te aus­ge­nom­men – muss sich letzt­lich auch Brandt vor­hal­ten las­sen. Er habe sei­ne Wäch­ter­rol­le „zu pas­siv“ an­ge­legt, klagt ein Ak­tio­närs­schüt­zer, den Ego­ma­nen Ebe­ling viel zu frei ge­wäh­ren las­sen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2018.