TRENDS

COMEBACK DER KONZERNE

BESTE ARBEITGEBER Der Start-up-Hype flaut ab. Hochschulabsolventen zieht es wieder verstärkt zu Großunternehmen. Sie glauben, dass der digitale Wettlauf dort gewonnen wird.

HACKA­THON Sieht aus wie ein Start-up, ist aber Daim­ler. Mit Di­gi­ta­l­ak­ti­vi­tä­ten wie der Kon­fe­renz „Me con­ven­ti­on“ ge­winnt der Au­to­her­stel­ler am­bi­tio­nier­te Ab­sol­ven­ten.

Zu Be­ginn sei­ner Kar­rie­re war Jörg Mäus­ling (32) noch auf dem bes­ten Weg, ein klas­si­scher Wirt­schafts­in­ge­nieur zu wer­den: Tech­nik­ver­liebt, si­cher­heits­be­wusst und schwä­bisch, wie er war, zog es ihn „zum Daim­ler“. Aus dem Tra­di­tio­na­lis­ten ist ein ech­ter Zu­kunfts­for­scher ge­wor­den. Sein Ar­beit­ge­ber steckt mit­ten in der Trans­for­ma­ti­on. Mäus­ling, der „Di­gi­tal Stra­te­gist“, soll den Wan­del mit­ge­stal­ten.

In der Stra­te­gie­ab­tei­lung des Kon­zerns (die heu­te „Di­gi­tal Trans­for­ma­ti­on Of­fice“ heißt) darf er sich qua Job­de­fi­ni­ti­on für al­les in­ter­es­sie­ren, was neu und dis­rup­tiv ist, ob In­dus­trie 4.0, Cloud-Com­pu­ting oder Big Data Ana­ly­tics. 2017 spür­te er per Di­gi­tal Chal­len­ge ex­ter­ne Ent­wick­ler auf, die nun für die Pkw-Spar­te Apps er­ar­bei­ten. Zu­vor ent­warf er Sze­na­ri­en für das Jahr 2025. Mäus­ling schätzt an sei­nem Ar­beit­ge­ber „die The­men­viel­falt“, mit der er un­ter­wegs ist. „Die Brei­te un­se­res Ge­schäfts macht uns so schnell kei­ner nach.“ Der Wech­sel in ein jun­ges Grün­der­un­ter­neh­men ist für ihn kei­ne Op­ti­on.

Ar­bei­ten am di­gi­ta­len Puls der Wirt­schaft: Was Ta­len­te jah­re­lang mit Start-ups as­so­zi­ier­ten, das zieht sie jetzt wie­der zu Big Busi­ness. Da­mit lie­gen sie voll im Trend. In­ter­net­ex­per­ten ru­fen be­reits das Ende der Start-up-Ära aus. „Tha­t's all, folks!“, kon­sta­tiert etwa das Si­li­con-Val­ley-Por­tal „Tech­crunch“. Nach all den Web- und Smart­pho­ne-Ap­p­li­ca­ti­ons wer­de die nächs­te Ge­ne­ra­ti­on markt­durch­drin­gen­der In­no­va­tio­nen von den Kon­zer­nen ge­prägt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2018.