UMSTEIGER

Stephan Leithner

hat was gutzumachen.

Vor sechs Jah­ren be­ging Ste­phan Leith­ner (52) den größ­ten Feh­ler sei­ner Kar­rie­re. Als ihm der da­mals frisch ge­kür­te Deut­sche-Bank-Co-Chef An­s­hu Jain (55) ei­nen Vor­stands­job bei Deutsch­lands größ­tem Geld­haus an­bot, griff der In­vest­ment­ban­ker zu – ob­wohl das Res­sort, be­ste­hend aus Per­so­nal, Eu­ro­pa und Recht, nicht be­herrsch­bar war.

Der Mons­ter­wel­le mil­li­ar­den­teu­rer ju­ris­ti­scher Strei­te­rei­en hat­te Leith­ner – ein Laie in Sa­chen des Rechts – nichts ent­ge­gen­zu­set­zen. Ende 2015 spül­te sie mit Jain auch den Öster­rei­cher weg; Leith­ner wur­de Part­ner des Fi­nanz­in­ves­tors EQT. Des­sen Deutsch­land-Chef Mar­cus Brenne­cke (56; sie­he hier) hat­te der Deutsch-Ban­ker Leith­ner öf­ter zu lu­kra­ti­ven Deals ver­hol­fen, etwa den Käu­fen der heu­ti­gen To­gnum (von Daim­ler) oder des Duft­stoff­her­stel­lers Haar­mann & Rei­mer (von Bay­er, in­zwi­schen als Sym­ri­se bör­sen­no­tiert). Und EQT-Boss Con­ni Jons­son (57) konn­te den Ban­ker gut ge­brau­chen, um den schwie­ri­gen Aus­stieg aus Skan­di­na­vi­ens größ­ter Ho­tel­ket­te Scan­dic zu voll­enden.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2018.