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Tim Calling

SOFTBANK Die Japaner drücken Schulden an die Telekom ab.

KA-CHING! „Masa“ Son schul­det Mil­li­ar­den um

Soft­banks Grün­der und CEO Ma­sayo­shi Son (60) ist ein be­gna­de­ter En­ter­tai­ner. Bei sei­nen Auf­trit­ten be­geis­tert „Masa“ mit fa­bel­haf­ten Ge­schich­ten von Ro­bo­tern, Da­ten und künst­li­cher In­tel­li­genz. Wo an­de­re nur Wirr­warr er­ken­nen, sieht Son Zu­sam­men­hän­ge. Sei­ne In­vest­ment­ein­heit heißt nicht um­sonst „Vi­si­on Fund“.

Dank sei­nes Ta­lents, Ri­si­ken in Fan­ta­sie auf­zu­lö­sen, konn­te Son mehr Schul­den an­häu­fen als man­cher Na­tio­nal­staat: rund 130 Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Da­bei ist sein Ak­qui­si­ti­ons­hun­ger noch nicht ge­stillt. Soft­banks An­lei­hein­ves­to­ren wer­den im­mer ner­vö­ser. Was, wenn Sons Vi­sio­nen nicht auf­ge­hen? Er braucht drin­gend Ent­las­tung.

So ist Sons jüngs­te Vol­te in den Ver­hand­lun­gen um eine Fu­si­on sei­ner US-Mo­bil­funk­toch­ter Sprint mit T-Mo­bi­le US we­ni­ger über­ra­schend, als es zu­nächst er­schien. Stim­men die Wett­be­werbs­hü­ter zu, ist Soft­bank auf ei­nen Schlag über 37 Mil­li­ar­den US-Dol­lar Schul­den los, die via Sprint auf die ei­ge­ne Bi­lanz drü­cken.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2018.