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Chinesen auf der Lauer

HEINRICH WEISS Der Stahlanlagenbauer des Ex-BDI-Chefs ist ein schwerer Sanierungsfall.

HAR­TE LAN­DUNG Alt­meis­ter Weiss muss um sein Le­bens­werk fürch­ten

Hein­rich Weiss (75), Grand­sei­gneur des Stahl­werks­aus­rüs­ters SMS Group, hat schon et­li­che Kri­sen in sei­nem Un­ter­neh­men ge­meis­tert. Die letz­te währ­te vier Jah­re und schien im ver­gan­ge­nen Juni über­wun­den, kurz nach­dem Weiss auch den Auf­sichts­rats­vor­sitz ab­ge­ge­ben hat­te. „Der Bo­den­satz“ sei er­reicht, er­klär­te sein Vor­mann Burk­hard Dah­men (54) et­was un­ge­lenk. Doch man ver­stand, was ge­meint war. Es soll­te rasch wie­der auf­wärts ge­hen, mit ver­klei­ner­ter Mann­schaft.

SMS hat­te in Deutsch­land je­den fünf­ten Job ge­stri­chen, zum Teil auch mit­tels be­triebs­be­ding­ter Kün­di­gun­gen. Für ei­nen Pa­tron vom Schla­ge Weiss, An­fang der 90er Jah­re Prä­si­dent des Bun­des­ver­bands der deut­schen In­dus­trie (BDI), war al­lein das schon eine per­sön­li­che Schmach.

In­zwi­schen ist klar: Es könn­te noch viel schlim­mer wer­den. Der ver­spro­che­ne Tur­naround ist aus­ge­blie­ben, die Mi­se­re des An­la­gen­bau­ers mit Sitz in Düs­sel­dorf hat sich statt­des­sen noch ein­mal deut­lich ver­schärft. Dies be­le­gen ein ver­trau­li­cher Con­trol­ling­be­richt und eine Vor­la­ge für eine Ge­sell­schaf­ter­ver­samm­lung der SMS Group. Der eine ist da­tiert vom 22. No­vem­ber, die an­de­re vom 26. Sep­tem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res. Bei­de lie­gen ma­na­ger ma­ga­zin vor.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2018.