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Der Rewisor

REWE Konzernchef Souque beseitigt die von seinem Vorgänger hinterlassenen Altlasten.

ZU­GE­KNÖPFT Lio­nel Sou­que ver­liert kein bö­ses Wort über den frü­he­ren Rewe-Boss Alain Ca­par­ros

Alain Ca­par­ros (61) hat ei­nen si­che­ren In­stinkt für her­auf­zie­hen­den Ärger. Mit­un­ter pro­vo­ziert er ihn der Ein­fach­heit hal­ber gar gern selbst.

Wenn der Deutsch-Fran­zo­se Miss­hel­lig­kei­ten aus dem Weg geht, muss es schon et­was wirk­lich Erns­tes sein. So wie im ver­gan­ge­nen Jahr, als er sich vor­zei­tig und, wie es scheint, auch ge­ra­de noch recht­zei­tig als Vor­stands­chef des Han­dels­kon­zerns Rewe ver­ab­schie­de­te.

An­sehn­li­che ein­ein­halb Jah­re vor dem ur­sprüng­lich ver­ein­bar­ten Ter­min ver­ließ er Mit­te 2017 die Köl­ner Zen­tra­le, was da­mals Rät­sel auf­gab. In­zwi­schen steht fest, dass er sich zum ei­nen nicht mehr die Rei­be­rei­en mit dem selbst­be­wuss­ten Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den Erich Stock­hau­sen (59) an­tun woll­te; der ge­stan­de­ne Rewe-Kauf­mann aus dem rhei­ni­schen Er­krath er­dreis­te­te sich zu­neh­mend, Be­schlüs­se sei­ner Ma­jes­tät Alain des Gro­ßen zu hin­ter­fra­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2018.