NAMEN UND NACHRICHTEN

Feuer am Herd

ALNO Ermittlungen gegen den neuen Küchenchef.

VER­BRANNT? Alno-Chef An­dre­as Sand­mann

Die alte Alno ist vor­bei“, schwor An­dre­as Sand­mann (54) sei­ne Leu­te ein, nach­dem er das Weih­nachts­wun­der ver­daut hat­te. Der Chef des Kü­chen­her­stel­lers hat­te nach der In­sol­venz im Juli alle Hoff­nung ver­lo­ren, be­vor im De­zem­ber plötz­lich Be­ra­ter­le­gen­de Ro­land Ber­ger (80) mit der Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft Ri­ver­Rock die Fir­ma über­nahm. Jetzt soll es als „Neue Alno GmbH“ wei­ter­ge­hen – mit rund 350 Mit­ar­bei­tern und Sand­mann an der Spit­ze.

Den Chef selbst al­ler­dings holt die Ver­gan­gen­heit doch noch ein. Ge­gen Sand­mann läuft eine An­zei­ge we­gen schwe­ren Be­trugs. Das Straf­ge­setz­buch sieht da­für eine Frei­heits­stra­fe bis zu zehn Jah­ren vor.

Die Vor­wür­fe stam­men von der Ca­non Deutsch­land Busi­ness Ser­vices GmbH, die Druck­dienst­leis­tun­gen er­bringt. Alno hat­te den Ver­trag, für den jähr­lich 1,2 Mil­lio­nen Euro an­fie­len, ge­kün­digt und Zah­lun­gen ver­wei­gert. Da­ge­gen hat­te Ca­non ein An­recht auf Ent­schä­di­gung ein­ge­klagt. Die Sum­me soll drei Mil­lio­nen Euro be­tra­gen. Laut In­si­dern sol­len Sand­mann, da­mals Ver­triebs­vor­stand, und der da­ma­li­ge CEO Chris­ti­an Bren­ner (38) eine Wo­che vor In­sol­venz­an­mel­dung Ca­non schrift­lich eine Rück­zah­lung zu­ge­sagt und ver­si­chert ha­ben, dass es kei­ne Hin­wei­se auf eine be­vor­ste­hen­de Plei­te gebe. Ri­ver­Rock, Alno und Ca­non woll­ten sich dazu nicht äu­ßern.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2018.