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LUFTHANSA CEO Carsten Spohr will Brussels Airlines zerlegen.

BRÜSSE­LER SPIT­ZEN Luft­han­sa-Len­ker Cars­ten Sp­ohr

Dass Erb­stü­cke nicht nur Freu­de be­rei­ten, hat Luft­han­sa-Chef Cars­ten Sp­ohr (51) mehr­fach er­lebt. Be­son­ders eine Hin­ter­las­sen­schaft sei­nes Vor­vor­gän­gers Wolf­gang May­r­hu­ber (71) er­weist sich zu­neh­mend als tü­ckisch: Brus­sels Air­lines. Sp­ohr blieb nichts an­de­res üb­rig, als die Bel­gi­er 2016 kom­plett zu über­neh­men – und per­ma­nen­ten Ärger mit dem da­ma­li­gen CEO Ber­nard Gus­tin (49) zu er­tra­gen. Der for­der­te ma­xi­ma­le Au­to­no­mie, konn­te sie aber nicht mit Ren­di­te recht­fer­ti­gen.

Nun schrei­tet Sp­ohr ein. Im Fe­bru­ar er­setz­te er Gus­tin durch Chris­ti­na Förs­ter (47), die ur­sprüng­lich von der Luft­han­sa kam. Und jetzt rei­fen Plä­ne, Brus­sels Air­lines in zwei Tei­le zu zer­le­gen.

Der ers­te Teil des Ma­nö­vers läuft be­reits, und er kommt gar nicht mal so schlimm da­her. Die Brüs­se­ler er­hiel­ten den Auf­trag, die neu­en Fern­flü­ge zu or­ga­ni­sie­ren, die der Luft­han­sa-Ab­le­ger Eu­ro­wings in Düs­sel­dorf auf­legt.

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