NAMEN UND NACHRICHTEN

Kochs Rezept

BILFINGER Beim Krisenkonzern bahnt sich eine öffentliche Schlammschlacht an.

Roland Koch (60) kneift nicht. Als CDU-Po­li­ti­ker und hes­si­scher Mi­nis­ter­prä­si­dent ging er kei­nem Kampf aus dem Weg. Und jetzt, wo sein ehe­ma­li­ger Ar­beit­ge­ber Bil­fin­ger ihm an die Ehre und das Porte­mon­naie will, hält er erst recht da­ge­gen.

Der Auf­sichts­rat des Mann­hei­mer In­dus­trie­dienst­leis­ters ver­langt von Koch, von 2011 bis 2014 Chef des Un­ter­neh­mens, so­wie elf ehe­ma­li­gen Vor­stän­den Scha­dens­er­satz in Höhe von rund 120 Mil­lio­nen Euro. Bil­fin­ger wirft sei­nem eins­ti­gen Spit­zen­per­so­nal Pflicht­ver­let­zun­gen beim Auf­bau ei­nes Com­p­li­an­ce-Ma­nage­ment-Sys­tems vor.

Die Rie­ge der Be­trof­fe­nen ist na­tur­ge­mäß pro­mi­nent ge­ra­ten: Un­ter an­de­ren ist Koch-Vor­gän­ger Her­bert Bod­ner (70) dar­un­ter, auch Ex-Fi­nanz­chef Joa­chim Mül­ler (58), heu­te in glei­cher Funk­ti­on in der Fern­ver­kehrs­spar­te der Bahn tä­tig, so­wie Jo­chen Keysberg (51), zur­zeit Chef des Ge­bäu­de­dienst­leis­ters Ap­leo­na, und Joa­chim En­en­kel (55), seit De­zem­ber 2015 CEO des phil­ip­pi­ni­schen Bau­di­enst­leis­ters Frey-Fil.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2018.