MAGISCHES VIERECK

Wir wollen unser Geld zurück!

Die Deutschen haben ein gigantisches Auslandsvermögen zusammengespart – eine falsche Strategie.
Von Henrik Müller

Deu­tsch­land ist reich, zu­min­dest auf dem Pa­pier. 1,9 Bil­lio­nen Euro be­trägt das Aus­lands­ver­mö­gen in­zwi­schen, und zwar net­to, also nach Ab­zug von Aus­lands­schul­den. Das ist ziem­lich spek­ta­ku­lär. Ge­gen­über den spä­ten 90er Jah­ren ist das ein no­mi­na­ler An­stieg um mehr als das 30-Fa­che (sie­he Gra­fik).

Die­ses gi­gan­ti­sche fi­nan­zi­el­le Pols­ter hat ei­nen Wert von rund 60 Pro­zent der deut­schen Wirt­schafts­leis­tung er­reicht. Nicht schlecht für eine al­tern­de Volks­wirt­schaft, soll­te man mei­nen. In den kom­men­den Jahr­zehn­ten könn­ten die Ren­di­ten aus dem Aus­land die hei­mi­schen Ein­kom­men kräf­tig auf­bes­sern. Aber das dürf­te Wunsch­den­ken blei­ben. Ei­gent­lich ist es so­gar ver­wun­der­lich, dass sich nie­mand im Lan­de so rich­tig über die­se Art von Ver­mö­gens­trans­fer auf­regt.

Es stel­len sich drei Fra­gen: Wie konn­te es so weit kom­men? Ist das Geld gut an­ge­legt? Und: Was pas­siert ei­gent­lich, wenn wir un­ser Geld zu­rück­ha­ben wol­len?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2018.