UHREN-SPEZIAL

„WIR SIND EHRLICH UND NICHT ARROGANT“

MARKETING Omega-Chef Raynald Aeschlimann über den Zwang zu mehr Tempo, den Vintage-Hype – und seinen nächsten Coup.

BLICK IN DIE ZU­KUNFT Ae­schli­mann (48) trimmt Ome­ga auf In­ter­net. Schon sein Groß­va­ter war Uhr­ma­cher. Er selbst stu­dier­te zu­dem Wirt­schaft in St. Gal­len.

H err Ae­schli­mann, Sie ha­ben 2017 die li­mi­tier­te Re­tro­se­rie „Spee­dy Tu­es­day“ für 5400 Euro über Ins­ta­gram an­ge­bo­ten und bin­nen vier Stun­den aus­ver­kauft. Über­neh­men in der Uh­ren­in­dus­trie jetzt die Gue­ril­la-Mar­ke­ter?

RAY­NALD AE­SCHLI­MANN Wir hat­ten mehr als 10 000 ernst­haf­te In­ter­es­sen­ten für 2012 Ex­em­pla­re, das hat mich schon ver­blüfft. Man­che ha­ben mo­nat­lich ge­schrie­ben oder an­ge­ru­fen, um noch an eine Uhr zu kom­men. Die­se Lei­den­schaft fand ich über­wäl­ti­gend.

Man­cher schlägt dar­aus nun Pro­fit und ver­kauft sei­ne Uhr di­rekt wie­der im Netz, für 7000 bis 8000 Euro. Ärgert Sie das nicht?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2018.