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DIE DUNKLE SEITE DES ELON MUSK

TESLA Der Superstar unter den Gründern hat die Autowelt neu erfunden. Sein Model 3 ist so gut, dass es die Branche schockt. Doch jetzt flüchten die besten Manager wegen seiner brutalen Führungsmethoden. Ein Inside-Report aus der Jobhölle.

GE­NIE UND WAHN­SINN Gleich­zei­tig vi­sio­när und ab­sto­ßend ar­ro­gant – Tes­la-CEO Elon Musk lässt sich auch von sei­nen Fach­leu­ten sel­ten über­zeu­gen. Die Fol­ge: mil­li­ar­den­schwe­re Pro­ble­me wie in der Pro­duk­ti­on des Mo­del 3.

Der Mann bat um eine Selbst­ver­ständ­lich­keit: eine Wo­che Ur­laub. Sei­ne Frau war schwan­ger, er woll­te bei der Ge­burt des Kin­des da­bei sein. Er war ein Jahr lang nicht mehr mit der Fa­mi­lie in Deutsch­land ge­we­sen, hat­te seit­dem je­den Tag ge­ar­bei­tet, oft auch am Wo­chen­en­de, 16 Stun­den und mehr.

Doch sein Chef, ein Mil­li­ar­där na­mens Elon Musk (46), ent­geg­ne­te nur ab­fäl­lig: „Wol­len Sie die Welt ret­ten oder Ih­rer Frau die Hand hal­ten?“ Kein Ur­laub.

Der deut­sche In­ge­nieur war ins Si­li­con Val­ley ge­zo­gen, um Elek­tro­mo­bi­li­tät für die Mas­sen zu schaf­fen. Er woll­te raus aus der al­ten, tra­dier­ten Kon­zern­welt und Teil der neu­en Ära sein. Ihm war klar, dass ein sol­cher Wech­sel hart wer­den wür­de. Aber mit der Bru­ta­li­tät, die Musk bei der Füh­rung des ka­li­for­ni­schen Elek­tro­au­to­bau­ers Tes­la an den Tag legt, hat­te er nicht ge­rech­net.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.