ACHTEN SIE AUF ...

Ernest Droege

DROEGE GROUP Der Gründersohn soll das familieneigene Milliardenimperium aus der heimatlichen Enge führen.

GUT VER­NETZT Dro­ege nutzt gern Face­book, um mit Freun­den und Ge­schäfts­part­nern in al­ler Welt in Kon­takt zu blei­ben. Zu­letzt netz­werk­te er ganz her­kömm­lich bei der Hall of Fame des ma­na­ger ma­ga­zins in Kron­berg.

Der Blick ent­schlos­sen, der Auf­tritt si­cher. Er­nest Dro­ege lässt kei­nen Zwei­fel an sei­ner neu­en Rol­le auf­kom­men. „Ich will das hier ma­chen“, sagt der 33-Jäh­ri­ge. Es ist ein wuch­ti­ges State­ment an­ge­sichts der Grö­ße der Auf­ga­be. Der jun­ge Mann ist seit Kur­zem of­fi­zi­ell die Num­mer eins bei ei­ner der er­folg­reichs­ten In­vest­ment­ge­sell­schaf­ten des Lan­des, der Düs­sel­dor­fer Dro­ege Group.

Al­ler­dings wird der Ge­ne­ra­ti­ons­wech­sel noch nicht zu 100 Pro­zent voll­zo­gen, es han­delt sich mehr um „eine Wei­chen­stel­lung“. Über­va­ter Wal­ter Dro­ege (65), bis­her Al­lein­vor­stand, bleibt noch eine Wei­le an der Sei­te sei­nes Soh­nes. Er hat­te die Fir­ma vor 30 Jah­ren zu­nächst als Re­struk­tu­rie­rungs­be­ra­tung ge­grün­det, kauf­te dann an­ge­schla­ge­ne Be­trie­be und mach­te dar­aus ein mil­li­ar­den­schwe­res Im­pe­ri­um auf­stre­ben­der mit­tel­stän­di­scher Un­ter­neh­men.

Er­nest ist der äl­tes­te von fünf Nach­kom­men, moch­te sich zu­nächst aber nicht dar­auf ein­las­sen, di­rekt beim Se­ni­or ein­zu­stei­gen. Wäh­rend sei­nes Stu­di­ums in Karls­ru­he pro­bier­te sich der Wirt­schafts­in­ge­nieur in di­ver­sen Prak­ti­ka aus. In Chi­na ar­bei­te­te er zehn Mo­na­te bei ei­nem Ab­le­ger des Phar­ma­un­ter­neh­mens Rotta­pharm Ma­d­aus, un­ter an­de­rem in der Ver­pa­ckung.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.