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„UNS DROHT EIN ENGPASS BEI DEN BATTERIEN“

JAGUAR LAND ROVER CEO Ralf Speth spürt neue Abhängigkeiten im Elektrozeitalter und sagt, wie er den perfekten Sturm aus Brexit, Dieselkrise und Digitalisierung überstehen will.

AN­DE­RE ZEI­TEN Ralf Speth (62) hat Ja­gu­ar Land Ro­ver er­folg­reich aus der Kri­se ge­führt. Nun muss­te er 1000 Mit­ar­bei­ter ent­las­sen.

H err Speth, bei Ja­gu­ar schei­nen die gol­de­nen Zei­ten vor­bei zu sein. Ge­ra­de muss­ten Sie 1000 Mit­ar­bei­ter ent­las­sen, weil die Die­sel­ver­käu­fe ein­ge­bro­chen sind. War es ein Feh­ler, so stark wie kein an­de­rer Her­stel­ler auf den Die­sel zu set­zen?

RALF SPETH Nein, das war ab­so­lut kein Feh­ler. Mo­der­ne Mo­bi­li­tät braucht auch künf­tig mo­der­ne Die­sel. Die ha­ben im Ver­gleich zu Ben­zi­nern ein­fach we­sent­lich ge­rin­ge­re CO₂-Emis­sio­nen, bei ähn­li­chen Stick­oxid- und Fein­staub­wer­ten. Die emo­tio­na­le Dis­kus­si­on wird sich hof­fent­lich bald wie­der auf wis­sen­schaft­lich be­leg­ba­re und fun­dier­te Fak­ten stüt­zen. Auch Re­gie­run­gen und Städ­te wer­den dann wie­der auf den Die­sel set­zen – schon um die in Kyo­to und Pa­ris zu­ge­sag­ten Kli­ma­zie­le zu er­rei­chen.

Wird denn Ja­gu­ar Land Ro­ver sei­ne CO₂-Zie­le er­fül­len?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.