UNTERNEHMEN

UNGEDECKTE RISIKEN

MANAGERHAFTUNG Die Schadenssummen steigen, Prozesse finden kein Ende, der Haftpflichtmarkt ist ruiniert. Eine Geschichte über Manöver und Mauscheleien im Geschäft mit den Versicherern der Bosse.

Am 10. Juli, in Raum 270 des Zi­vil­ge­richts Mün­chen I, wird über ei­nen Un­to­ten ver­han­delt: den Kauf der ös­ter­rei­chi­schen Bank Hypo Alpe Adria. Dann nimmt, in öf­fent­li­cher Sit­zung, das Ver­fah­ren Bay­ern­LB ge­gen ehe­ma­li­ge Vor­stän­de sei­nen Fort­gang, der VW-Kä­fer der Pa­ra­gra­fen­bran­che: Er läuft und läuft ...

Das Mil­li­ar­den­de­ba­kel da­tiert aus dem Jahr 2007. Im Juli neh­men Sach­ver­stän­di­ge zum Wert des Skan­dal­in­sti­tuts Stel­lung, viel wei­ter kam man bis­lang nicht.

Der Ver­wal­tungs­rat der Bank lässt sich von den Re­nom­mier­kanz­lei­en Hen­ge­ler Mu­el­ler und Clif­ford Chan­ce be­ra­ten. Die Auf­se­her hät­ten sich längst mit den Ex-Ma­na­gern ver­gli­chen, von ih­nen „fühl­ba­re, aber nicht rui­nö­se“ Zah­lun­gen ein­ge­for­dert, so wie es wei­land in der Cau­sa Sie­mens prak­ti­ziert wur­de.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.