WAS MACHT EIGENTLICH...

Heiner Flassbeck?

Der frühere Finanzstaatssekretär kämpft mit einer Onlinezeitschrift gegen den deutschen Mainstream.

Wo die an­de­ren nur von „Irr­sinn“ re­den, sieht sich Hei­ner Flass­beck be­stä­tigt. Ob Ita­li­ens Euro-Re­bel­li­on oder Trumps Han­dels­krieg, der tie­fe­re Grund die­ser Kri­sen ist für ihn der­sel­be: „Das mer­kan­ti­lis­ti­sche Mo­dell der Deut­schen fährt jetzt vor die Wand.“ Ein Boom, der auf stän­di­gen De­fi­zi­ten der Part­ner be­ru­he, funk­tio­nie­re auf Dau­er eben nicht. Das muss in Ber­lin doch end­lich mal ei­ner be­grei­fen!

Flass­beck ge­gen den Main­stream – die­ses Mot­to zieht sich durch sein hal­bes Le­ben. Für den 67-Jäh­ri­gen ist es der hart­nä­cki­ge Kampf ge­gen die öko­no­mi­sche Un­ver­nunft, vor al­lem ge­gen „die­se Schran­ke in der Po­li­tik und in den Me­di­en“, die das nö­ti­ge neue Den­ken in Deutsch­land ein­fach ab­blo­cke.

Also ist Flass­beck mitt­ler­wei­le selbst zum Me­di­en­un­ter­neh­mer ge­wor­den. Seit 2016 ist er Her­aus­ge­ber der On­line­zeit­schrift „Ma­kro­skop“, die Abon­nen­ten täg­lich meh­re­re lan­ge Ar­ti­kel zu wirt­schafts­po­li­ti­schen Fra­gen bie­tet. Das klei­ne Pro­duk­ti­ons­team sitzt in Wies­ba­den. Flass­beck selbst lebt bei Genf und ist viel un­ter­wegs. Ein­mal im Mo­nat kommt er aber in die alte Vil­la am Tau­nus­hang. Gut 3000 Kun­den hat „Ma­kro­skop“ in­zwi­schen, ein re­gu­lä­res Abo kos­tet 9,50 Euro im Mo­nat.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.