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Spätes Glück

BUNDESBANK Neuvorstand Balz war schon länger auf Jobsuche.

KUHHAN­TEL? Noch­po­li­ti­ker Balz beim Warm-up

Ideo­lo­gi­sche Ver­bohrt­heit darf man Burk­hard Balz (48) wirk­lich nicht vor­wer­fen, zu­min­dest nicht, wenn es um die Wahl sei­nes Ar­beit­ge­bers geht. Als CDU-Eu­ro­pa-Ab­ge­ord­ne­ter und Mit­glied im Aus­schuss für Wirt­schaft und Wäh­rung preist er bis heu­te sei­ne rund 20-jäh­ri­ge Ver­gan­gen­heit als Com­merz­ban­ker.

Tat­säch­lich aber hat der de­si­gnier­te Bun­des­bank-Vor­stand, der dort als Chef der Ban­ken­auf­sicht ge­han­delt wird, zu­letzt enge Ban­de ins ge­nos­sen­schaft­li­che Geld­ge­wer­be ge­floch­ten. Seit 2016 sitzt Balz im Auf­sichts­rat der Volks­bank in sei­ner Hei­mat­re­gi­on Schaum­burg.

Vor gut ei­nem Jahr zeig­te er gar In­ter­es­se an ei­nem haupt­amt­li­chen Job im Ge­nos­sen­la­ger. Egon Zehn­der hat­te sich für den Ver­band der Spar­da-Ban­ken auf die Su­che nach ei­nem neu­en Vor­stands­chef ge­macht, prak­ti­scher­wei­se saß Balz auch schon ei­ni­ge Jah­re in des­sen Bei­rat.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.