NAMEN UND NACHRICHTEN

Weggeputscht

RHEINISCHE POST Warum die Eigner ihren Verleger feuerten.

RA­CHE IST SÜß Ver­le­ger Karl Hans Ar­nold

Abge­setzt von den ei­ge­nen Leu­ten: So et­was nennt man ge­mein­hin ei­nen Putsch. Und nichts an­de­res hat­te sich in Düs­sel­dorf er­eig­net, als die Rhei­ni­sche Post Me­di­en­grup­pe (RPM) vor ei­ni­gen Mo­na­ten in ein paar dür­ren Sät­zen mit­teil­te, dassKarl Hans Ar­nold (56), Ge­sell­schaf­ter und seit 2011 Vor­sit­zen­der der Ge­schäfts­füh­rung, sei­nen Pos­ten auf­gibt.

Mit ei­nem Um­satz von zu­letzt 700 Mil­lio­nen Euro ge­hört das Zei­tungs­haus zu den größ­ten im Land. Un­ter Ar­nold ent­wi­ckel­ten sich die Ge­schäf­te mehr als pas­sa­bel. Für 2016 er­hiel­ten die Eig­ner fast 17 Mil­lio­nen Euro Di­vi­den­de. Von sol­cher Er­trags­kraft träu­men Kon­kur­ren­ten wie Du­Mont in Köln ("Köl­ner Stadt-An­zei­ger") nur.

War­um also wur­de Ar­nold ab­ser­viert? Of­fen­bar eine Fra­ge per­sön­li­cher Ei­tel­kei­ten. Die Hol­ding Rhei­nisch-Ber­gi­sche Ver­lags­ge­sell­schaft ge­hört fünf Fa­mi­li­en. Ne­ben den drei Grün­der­clans Ar­nold, Betz und Wen­de­roth sind das die Dros­tes und die Gi­rar­dets. Die Ar­nolds hal­ten als Pri­mus in­ter Pares aber nur knapp 28 Pro­zent.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.