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Lernen von Lidl

EDEKA Mit dem Discounter Netto will CEO Markus Mosa endlich online vorankommen.

KUNSTHÄND­LER Mar­kus Mosa will das Di­gi­tal­busi­ness zum Flie­gen brin­gen

Die Ant­wort von Ede­ka-ChefMar­kus Mosa (50) auf Ama­zons Auf­stieg zum deut­schen Markt­füh­rer im On­li­ne­le­bens­mit­tel­han­del ließ lan­ge auf sich war­ten. Bei Ede­ka pass­te da jah­re­lang nichts zu­sam­men – und schlim­mer noch: Es küm­mer­te nie­man­den.

Da gab es den von Ten­gel­mann ge­erb­ten Lie­fer­dienst Bring­meis­ter (Um­satz 2017: rund 25 Mil­lio­nen Euro), mit dem Mosa nichts an­zu­fan­gen wuss­te. Die star­ken Re­gio­nal­ge­sell­schaf­ten fürch­te­ten Kon­kur­renz für ihre Kauf­leu­te, die mit der de­zen­tra­len E-Com­mer­ce-Platt­form Oli­via mehr schlecht als recht ei­ge­ne On­line­an­ge­bo­te be­trei­ben.

Ede­ka mag Le­bens­mit­tel lie­ben (Wer­be­claim), nicht aber die Di­gi­ta­li­sie­rung des Ge­schäfts. So­gar die Ein­füh­rung des Wa­ren­wirt­schafts­sys­tems Lu­nar hakt. Das größ­te IT-Pro­jekt in der Fir­men­ge­schich­te, das für 350 Mil­lio­nen Euro ent­wi­ckelt und zwi­schen 2007 und 2012 ein­ge­führt wer­den soll­te, um end­lich die Pro­zes­se grup­pen­weit zu har­mo­ni­sie­ren – in die­sen Zei­ten ei­gent­lich eine Selbst­ver­ständ­lich­keit – ist bis heu­te nicht al­ler­or­ten im­ple­men­tiert. Ede­ka be­haup­tet trotz­dem, es lau­fe al­les nach Plan. Da­bei hat es laut In­si­dern be­reits mehr als eine Mil­li­ar­de Euro ver­schlun­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.