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SCOPE Stefan Quandts Ratingagentur soll an die Börse.

Der Ge­sell­schaf­ter­kreis der klei­nen Ber­li­ner Fir­ma könn­te kaum hoch­ka­rä­ti­ger sein. Zu den rund 70 Ei­gen­tü­mern der deut­schen Ra­ting­agen­tur Scope ge­hö­ren ne­ben Grün­der Flo­ri­an Scho­el­ler (44) der BMW-Erbe Ste­fan Quandt (52), Ex-Daim­ler-CFO Man­fred Gentz (76) und Ex-BHF-Bank-Chef Pe­ter Gloy­stein (72). Den Auf­sichts­rat lei­tet EY-Ve­te­ran Ge­org Graf Wal­der­see (63). Das ist ein mäch­ti­ger Auf­trieb für eine Un­ter­neh­mung, die 2017 nur knapp fünf Mil­lio­nen Euro Um­satz mach­te, 2018 aber um 50 Pro­zent wach­sen soll.

Scho­el­lers gro­ßes Ziel: als eu­ro­päi­scher Kon­kur­rent der Tri­as aus Moo­dy's, S&P und Fitch das Ge­schäft strei­tig zu ma­chen. Seit 2013 hat Scope 45 Mil­lio­nen Euro in den Auf­bau der Al­ter­na­ti­ve für Eu­ro­pa in­ves­tiert. Wei­te­re 50 Mil­lio­nen Euro sei­en für den Aus­bau ge­plant, sagt Scho­el­ler. Die glo­ba­le Ex­pan­si­on wer­de noch mal 300 bis 400 Mil­lio­nen Euro kos­ten.

Um das Wachs­tum zu fi­nan­zie­ren, soll Scope 2019 an die Bör­se ge­hen. Als Kon­sor­ti­al­füh­rer ist Be­ren­berg ge­setzt, sa­gen mit den Plä­nen ver­trau­te Per­so­nen. Mit­eig­ner drin­gen auf Tem­po: Die Neu­emis­si­on soll ei­nen zwei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­trag ein­brin­gen, da wäre es gut, die seit zehn Jah­ren lau­fen­de Bör­sen­ral­lye noch mit­zu­neh­men. Scho­el­ler möch­te das al­les nicht be­stä­ti­gen, sagt je­doch: „Scope ist tech­nisch ge­se­hen be­reits bör­sen­reif.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.