NAMEN UND NACHRICHTEN

Bilanz-Handwerker

TENGELMANN Der wichtigste Angestellte der Unternehmersippe bunkert lieber Geld, als es an die Mutter auszuschütten.

Zum Ab­schied gab Obi-CEO Ser­gio Gi­rol­di (62) für sei­nen Per­so­nal­chef drei graue Zei­len aus. Er be­dan­ke sich bei Ste­fan Wim­mer (56) für „sei­ne stets gute Ar­beit“, schrieb der Ita­lie­ner Ende März. Wim­mers Nach­fol­ger Lu­cio Pao­lo Tor­ro­ni (45) führ­te Gi­rol­di in der­sel­ben Mail an die Füh­rungs­kräf­te mit ei­nem schlich­ten „viel Er­folg für sei­ne neue Tä­tig­keit“ ein.

Vor­schuss­lor­bee­ren? Wozu! Zu­letzt ver­schliss Gi­rol­di zwei Mar­ke­ting­chefs in­ner­halb von je­weils nur sechs Mo­na­ten. Der Hob­by­jä­ger führt Deutsch­lands größ­te Bau­markt­ket­te (rund sechs Mil­li­ar­den Euro Um­satz) seit 15 Jah­ren. Obi – das ist Gi­rol­di.

Die­sen Herr­schafts­an­spruch spielt er auch ge­gen­über sei­nem Haupt­eig­ner Ten­gel­mann aus. Die Bau­markt­ket­te ist die größ­te Be­tei­li­gung der Sip­pe. Ihr lang­jäh­ri­ges Ober­haupt Karl-Eri­van Haub führ­te den Obi-Auf­sichts­rat an, bis er nach ei­nem Ber­g­aus­flug An­fang April als ver­misst ge­mel­det wer­den muss­te.

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