DIE ÖKONOMIE DER ...

künstlichen Intelligenz

Die Technologie wird die Geschäftsmodelle umpflügen – und zwar nach einem ganz klaren Muster.

Ist KI wirk­lich in­tel­li­gent? Ent­steht mit künst­li­cher In­tel­li­genz gar eine „neue Exis­tenz­form“, wie der MIT-For­scher Max Teg­mark glaubt? Öko­no­misch ge­se­hen ist das die fal­sche Fra­ge. Ajay Agra­wal, Jos­hua Gans und Avi Gold­farb, drei KI-Spe­zia­lis­ten von der Rot­man School of Ma­nage­ment in To­ron­to, ge­ben Ma­na­gern je­den­falls ei­nen ganz sim­plen Rat: „So wie fast jede Tech­no­lo­gie kann die KI ir­gend­et­was rich­tig gut.“ Der Job der Bos­se sei es her­aus­zu­fin­den, was das ist und wie es ihr Ge­schäft ver­än­dern kann.

Die drei Öko­no­men ken­nen sich da­mit so gut aus wie we­ni­ge. Sie leh­ren am 2012 ge­grün­de­ten Crea­ti­ve De­struc­tion Lab, ei­ner Start-up-Schu­le für „mas­siv ska­lier­ba­re und wis­sen­schafts­ba­sier­te Un­ter­neh­men“. Von Be­ginn an tra­fen sich bei ih­nen auch die KI-Pio­nie­re. Das so­ge­nann­te Deep Learning wur­de von Nerds der „ka­na­di­schen Ma­fia“ ent­schei­dend vor­an­ge­bracht, ei­nem Team aus To­ron­to ge­lang so der Durch­bruch bei der Bil­der­ken­nung.

Für das Rot­man-Trio sind alle KI-An­wen­dun­gen im Kern Pre­dic­tion-Ma­chi­nes. Vor­her­sa­ge­au­to­ma­ten, die zwar nicht wirk­lich in die Zu­kunft schau­en oder gar den­ken. Die aber Mus­ter und Ab­läu­fe wie­der­er­ken­nen, ein­ord­nen oder kom­plet­tie­ren kön­nen. Zu be­kann­ten Da­ten fügt die Ma­schi­ne neue hin­zu. KI sei in die­sem Sin­ne „künst­lich ge­ne­rier­te In­for­ma­ti­on“ schrei­ben die Au­to­ren in ih­rem Buch ("Pre­dic­tion Ma­chi­nes. The Sim­ple Eco­no­mics of Ar­ti­fi­ci­al In­tel­li­gence“, April 2018), das auf al­les Tech­ni­sche ver­zich­tet und sich nur mit den Wirt­schafts­fra­gen be­fasst.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.