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Sozial war gestern

ALLIANZ CEO Bäte will mehr als 5000 Jobs bei der Deutschland-Tochter streichen. Heimlich.

SHOW­MAS­TER BÄTE Den Wor­ten fol­gen an­de­re Ta­ten

In sei­nen An­fangs­ta­gen als Num­mer eins des Al­li­anz-Kon­zerns ver­sprüh­te Oli­ver Bäte (53) gern die Aura des so­zi­al ver­träg­li­chen Ka­pi­ta­lis­ten. Auf dem Ca­pi­tal Mar­kets Day Ende 2016 gei­ßel­te er es als Ma­nage­ment­ver­sa­gen, wenn Kon­kur­ren­ten zwecks Di­gi­ta­li­sie­rung Stel­len­strei­chun­gen ver­kün­de­ten. Um we­ni­ge Tage spä­ter in der „Fi­nan­ci­al Times“ noch ei­nen drauf­zu­set­zen: „Wir ha­ben die so­zia­le Ver­pflich­tung, nicht plötz­lich zu sa­gen, dass 5000 Kol­le­gen ge­hen müs­sen.“

Den Spruch hät­te er sich mal bes­ser ver­knif­fen. Denn nun kürzt er selbst. Heim­lich.

In der Hol­ding des welt­größ­ten Ver­si­che­rers wer­den seit zwei Jah­ren still und lei­se 20 Pro­zent der Stel­len ab­ge­baut, meist mit Auf­he­bungs­ver­trä­gen, die vor al­lem Mit­ar­bei­tern jen­seits der 50 mehr oder we­ni­ger druck­voll an­ge­tra­gen wer­den.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.