UMSTEIGER

Siegfried Russwurm

berät jetzt Schweden und Singapur.

Es ist gut an­dert­halb Jah­re her, da ge­riet der In­ge­nieur­pro­fes­sor Sieg­fried Russ­wurm (54) in die Müh­len gleich zwei­er Groß­kon­zer­ne. Erst ließ er sich vom lis­ten­rei­chen Sie­mens-Chef Joe Ka­e­ser (60) aus dem Vor­stand sei­ner ge­lieb­ten Fir­ma hin­aus­kom­pli­men­tie­ren (of­fi­zi­ell ging er na­tür­lich auf ei­ge­nen Wunsch). Dann frag­te ihn der da­ma­li­ge Auf­sichts­rats­chef der Deut­schen Bahn, Utz-Hell­muth Felcht (71), ob er nicht Vor­stands­vor­sit­zen­der wer­den wol­le. Russ­wurm emp­fand das als „eine gro­ße Ehre“, der Traum platz­te in­des schnell wie­der, als Bahn-Vor­stand Ro­nald Po­fal­la (59) bei Ex-Ver­kehrs­mi­nis­ter Alex­an­der Do­brindt (48) in­ter­ve­nier­te.

Seit Russ­wurm im März 2017 nach 25 Jah­ren bei Sie­mens aus­schied, wo er In­dus­trie-, Per­so­nal-, Me­di­zin­tech­nik- und Tech­no­lo­gie­vor­stand war (also fast al­les au­ßer CEO), wur­de es still um ihn. Er nahm sich vor, „nur noch mit Leu­ten zu­sam­men­zu­ar­bei­ten, die ich mag“.

Und da­von gibt es reich­lich. Der schwe­di­sche Fi­nanz­in­ves­tor EQT bat ihn in sei­nen in­dus­tri­el­len Be­ra­ter­kreis; dort hilft Russ­wurm bei de­ren Be­tei­li­gung BBS Au­to­ma­ti­on, ei­nem mit­tel­stän­di­schen Mün­che­ner Au­to­ma­ti­ons­spe­zia­lis­ten. Beim Hei­den­hei­mer Fa­mi­li­en­kon­zern Voith zog er kürz­lich in den Ge­sell­schaf­ter­aus­schuss ein. In Sin­ga­pur hol­ten ihn der Staats­fonds Te­ma­sek und die staat­li­che Tech­no­lo­gie­agen­tur A(*)Star in ihre Bei­rä­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2018.